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WHO-Regionaldirektor für Afrika ruft zu stärkerem finanziellen Gesundheitsschutz anlässlich des UHC-Tages 2025

Am 11. Dezember 2025 erinnerte Dr. Mohamed Janabi, WHO-Regionaldirektor für Afrika, an den Universal Health Coverage (UHC) Day unter dem Motto „Unbezahlbare Gesundheitskosten? Wir haben die Nase voll!“. Er betonte, dass Gesundheit ein Grundrecht sei und dass in vielen afrikanischen Ländern die Eigenbeteiligung an den Gesundheitsausgaben nach wie vor ein erhebliches Hindernis darstelle. In 31 Mitgliedstaaten machen Ausgaben aus der eigenen Tasche mehr als ein Viertel der Gesamtausgaben aus, in 11 Ländern über die Hälfte und in zwei Ländern über 70 %. 2022 waren demnach über 423 Millionen Menschen in Afrika von finanziellen Härten durch Gesundheitsausgaben betroffen, davon mehr als 384 Millionen in Armut. Trotz dieser Herausforderungen wies Janabi auf Fortschritte im Service‑Coverage‑Index hin, insbesondere bei nichtübertragbaren Krankheiten. Er forderte Regierungen, Partner und Zivilgesellschaft auf, die folgenden Prioritäten umzusetzen: Erhöhung der Inlandsinvestitionen in Gesundheit, Ausbau von Präpay‑ und Risikopool‑Systemen, Stärkung der primären Gesundheitsversorgung, Investitionen in Gesundheitspersonal, Einrichtungen, Lieferketten und Datensysteme, Fokus auf Gleichstellung sowie mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht durch disaggregierte Daten. Die WHO‑Region Afrikas stehe bereit, technische Unterstützung zu leisten, um finanzielle Schutzreformen voranzutreiben und Gesundheit für alle ohne finanzielle Barrieren zu gewährleisten.

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